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Kückhoven

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Lage

Kückhoven ist ein eingemeindeter Stadtteil von Erkelenz, Regierungsbezirk Köln, Nordrhein-Westfalen. Von den Einwohnern der Nachbarorte erhielten die Kückhovener den Ortsnecknamen „De Japstöck“.

© Land NRW (2019)
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Kückhoven

Ursprünglich sollte auch Kückhoven zur Förderung der Braunkohle abgebaggert werden, bedingt durch den Widerstand der Bevölkerung wurde das geplante Abbaufeld des Tagebaues aber verkleinert. Kückhoven liegt nun in Zukunft zunächst direkt am Tagebau und später an einem See, soll doch nach Ende des Braunkohleabbaues das Restloch mit Wasser aufgefüllt werden.

Auszug aus dem Video “Wunderbare Welt – Ein Stück Nordrhein-Westfalen”. Copyright by Stadtarchiv Erkelenz Nr. F5/43

Geschichte

Ortsname

Der Ortsname ist seit 1309 als Kudichoven oder Coedeckoyven erstmalig belegt. Wahrscheinlich verweist der Name auf einen Bewohner – Gillessen vermutet einen Chudo1 -, der im ersten Teil des Wortes genannt wird.

Ursprünge

Um 5100 v. Chr. siedelten, in dem Bereich der heutigen Kiesgrube neben dem Lahey-Park, Menschen der Linearbandkeramischen Kultur. In dem Jahr 1990 wurde ein Holzbrunnen in der jungsteinzeitlichen Siedlung entdeckt. Dieser stellt eines der ältesten erhaltenen Holzbauwerke der Welt dar. Teile des Brunnens sind in einer Klimakammer in dem LVR-Landesmuseum Bonn ausgestellt.

© RRP | R. Recker-Proprenter | Lahey-Park
Lahey Park

Im Mittelalter und in der frühen Neuzeit lag Kückhoven in der „Herrlichkeit Erkelenz“. Er war der größte Ort der Erkelenzer Grundherrschaft des Marienstifts Aachen. Bereits 1340 hatte Kückhoven eine Kapelle.2

Ab 1794 bildete die Landgemeinde Kückhoven zusammen mit der Stadtgemeinde Erkelenz eine Samtgemeinde. 1851 wurde Kückhoven aus dieser Samtgemeinde entlassen und bildete nun eine eigenständige Gemeinde, deren Flächenumfang betrug 718 ha 73 Ar.

Am 26. Februar 1945 wurde Kückhoven von amerikanischen Soldaten der 102. Infanteriedivision der 9. US-Armee im Zuge der Operation Grenade eingenommen.

Am 1. Januar 1972 wurde im Zuge der Kommunalreform die Gemeinde Kückhoven aufgelöst und der Stadt Erkelenz zugeschlagen.

Bevölkerung

Im Jahre 2020 lebten in Kückhoven 2348 Menschen. Etwa 49 % waren männlichen Geschlechts.

Religion

Das Dorf ist mehrheitlich katholisch. 1340 war der Ort zur Pfarre erhoben worden, bis dahin hatte Kückhoven zur Pfarrei Erkelenz gehört. Die Kirche ist dem Heiligen Servatius geweiht. Das Kirchengebäude ist eine barocke kreuzförmige Saalkirche und besitzt einen barocken Altar. 

Am 1. Januar 2010 wurde die Kirchengemeinde mit zehn anderen Kirchengemeinden zur Pfarrgemeinde St. Maria und Elisabeth Erkelenz, 2015 zur Gemeinschaft der Gemeinden Christkönig Erkelenz zusammengeschlossen.

Persönlichkeiten

Josef Hilgers (* 9. September 1858 in Kückhoven; † 25. Januar 1918 im Bonifatiushaus bei Emmerich) Jesuit und Schriftsteller

Leonhard Küppers (* 26. April 1903 in Kückhoven, † 2. Juni 1985) Priester, Kunsthistoriker und Schriftsteller

Sehenswürdigkeiten

Wegekreuze

Figur De Japstöck

3
  1. siehe Leo Gillessen: Die Ortschaften des Kreises Heinsberg, a. a. O., Seite 74
  2. siehe Leo Gillessen: Die Ortschaften des Kreises Heinsberg, a. a. O., Seite 74
  3. Dieser Text basiert auf dem Artikel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY 3.0 Unported. In Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar, Änderungen wurden vorgenommen. ( Artikel Kückhoven )
  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.), Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublick Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderung bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982 . 1983, Seite 307
  2. Wikipedia, https://de.m.wikipedia.org. https://de.m.wikipedia.org, /wiki/Kückhoven (Stand August 2020)
  3. Leo Gillessen, Die Ortschaften des Kreises Heinsberg - Ihre Namen, Topographie und Geschichte. Schriftenreihe des Kreises Heinsberg, Band 7, Geilenkirchen, ISBN: 3-925620-13-3, 1993, Seite 74

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