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Hoven

Kategorien: Ortschaften Hoven
Stichworte: Hoven Ortschaften
1460

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Das Team des Virtuellen Museums ist jetzt dabei, die Geschichte und die Kultur ihrer Ortschaft in dieses Museum einzubringen. Ihre Mitarbeit und Ihre Wünsche sind uns dabei sehr wichtig. Wir fänden es toll, wenn Sie uns mit Rat, Tat, Bildern und Texten unterstützen würden.
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Lage

Hoven ist ein kleines Straßendorf im westlichen Stadtgebiet von Erkelenz in Nordrhein-Westfalen, Deutschland. Es liegt nordöstlich von Golkrath.

© Land NRW (2019)
Datenlizenz Deutschland – Tim-Online - Version 2.0 (www.govdata.de/dl-de/by-2-0) | Hoven TIM-online 2016
Hoven

Geschichte

Ortsname

Der Ortsname leitet sich von dem Flächenmaß Hufe ab. 1460 wurde das Dorf Hove und 1472 up de Hoeven genannt.

Ursprünge

Hoven lag im Amt Wassenberg des Herzogtums Jülich. Hier lag ein Wassenberger Lehen, das urkundlich 1460 erstmalig genannt wurde. Die Siedlung gehörte zur Grundherrschaft Kleingladbach des Kölner Domstifts.

Entwicklung

Verwaltungsmäßig gehörte Hoven immer zu Golkrath. Pfarrlich unterstand die Siedlung Kleingladbach. Mit der Gründung der Pfarre in Golkrath 1851 gehörte der Ort auch kirchlich zu Golkrath. Durch die Ortschaft verläuft die Straße nach Schwanenberg.

Überregional bekannt ist Hoven durch seinen Radsportverein „Viktoria“. Der wurde 1921 gegründet. Seit der Jahrhundertwende hatten sich im Erkelenzer Land zahlreiche solcher Radsportvereine gebildet. Sie betrieben Kunst- und Reigenfahren. Von all diesen Vereinen blieben nach dem Zweiten Weltkrieg nur die Vereine in Hoven und Tenholt übrig. 

Inzwischen ist Viktoria Hoven der einzige Verein, der das Kunstradfahren noch betreibt. In den letzten Jahrzehnten hat der Verein zahlreiche Meisterschaften auf nationaler Ebene im Vierer-Kunstradfahren und im Sechser-Kunstradfahren gewonnen.

Bevölkerung

Im Jahre 2020 lebten in Hoven 66 Menschen. Etwa 45 % waren männlichen Geschlechts.

Religion

Die Bevölkerung ist zur Hälfte katholisch und zur Hälfte evangelisch. Die Katholiken gehören zur Pfarre Golkrath, die Evangelischen zur Kirchengemeinde Schwanenberg. Im 19. Jahrhundert hatte sich diese konfessionelle Zweiteilung auch an den Wohnplätzen durchgesetzt. Zu Golkrath hin wohnten die katholischen, zu Schwanenberg hin die evangelischen Ortsbewohner. 

Sehenswürdigkeiten

Alte Fachwerkhäuser

Hovener Wegekreuz von 1882

© RRP | R. Recker-Proprenter
Wegekreuz von 1882
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  1. Dieser Text basiert auf dem Artikel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY 3.0 Unported. In Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar, Änderungen wurden vorgenommen. ( Artikel Golkrath )
  1. Wikipedia, https://de.m.wikipedia.org. https://de.m.wikipedia.org, /wiki/Golkrath(Stand August 2020)
  2. Dorfgemeinschaft Golkrath (Hrsg.), Golkrath-Hoven, früher und heute.
  3. Leo Gillessen, Die Ortschaften des Kreises Heinsberg - Ihre Namen, Topographie und Geschichte. Schriftenreihe des Kreises Heinsberg, Band 7, Geilenkirchen, ISBN: 3-925620-13-3, 1993, Seite 68

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