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Austattung der Sankt Josefskapelle Berverath

Altar und Kommunionbank

Im Chorbereich fallen besonders der  Hochaltar als auch die Kommunionbank aus Holz auf. Sie wurden etwa zur Bauzeit der Kapelle, also um 1910,  im neugotischen Stil errichtet. Der oder die Baumeister sind nicht bekannt.

„Der dreiteilige Aufbau des Hochaltars ist durch Pilaster und Gebälk gegliedert.“1 Über dem Altartisch befindet sich in der Mitte das Allerheiligste, darüber ein Kreuz in einer Säulennische. Neben dem Kreuz stehen die Holzfiguren des Heiligen Paulus und Heiligen Paulus. Im dachförmigen Aufbau über diesem Hauptteil des Altars erkennt man eine Herz-Jesu-Statue als Halbfigur.

Den Chorraum schließt eine reich verzierte Kommunionbank ab. Auch sie ist dreigeteilt. In der Mitte befinden sich in den Ranken ein Bildnis des Lamm Gottes.

Gestühl

© Wolfgang Lothmann | Chorgestühl Kapelle Berverath

 

Zu beiden Seiten des Kapellenschiffes befinden sich je fünf Holzbankreihen. Neben dem Eingang steht noch rechts und links eine verkürzte Bank.

 

 

 

Figuren

Am Beginn des Chores befindet sich  an der Wand je eine 110 cm hohe farblich gestaltete Gipsfigur. Beide stammen aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Auf der Nordseite ist dies Maria mit dem Kinde, auf der Südseite Sankt Josef.

Fenster

Die Kapelle besitzt 6 Fenster an den Seiten, 2 im Chor und eins im Portal.

Die Seitenfenster

© Wolfgang Lothmann | Seitenfenster

 

Je drei Fenster befinden sich auf jeder Seite.  Will Völker aus Lövenich hat sie 1959 geschaffen. Ihre hellen Weiß-, Blau- und Gelbtöne gestalten die Kapelle hell und offen.

 

 

 

 

 

Die Chorfenster

© Wolfgang Lothmann | Chorfenster

 

 

Die beiden Chorfenster in dunklen Blau- und Rottönen, vom gleichen Meister 1962 geschaffen, lassen den Chorraum im Kontrast zu dem Kirchenschiff erscheinen, betonen aber den Altar.

 

 

 

 

Das Portalfenster

© Markus Zander | Kirchenfenster von Michael Franke

 

Das runde Portalfenster stammt aus dem Jahre 1980 und wurde vom Berverather Künstler Michael Franke geschaffen. Es zeigt den Heiligen Geist als weiße Taube auf rotem Hintergrund.

  1. 100 Jahre Kapelle Berverath 1912 bis 2012, a. a. O., Seite 13
  1. Kapellengemeinschaft Berverath (Hrsg.), 100 Jahre Kapelle Berverath. Grevenbroich, 2012, Seite 8 bis 22

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