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Matzerath

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Lage

Matzerath ist eine ländliche Ortschaft im westlichen Stadtgebiet von Erkelenz, Kreis Heinsberg in Nordrhein-Westfalen, Deutschland. 

Jahrhundertelang befand sich ein Teich in der Ortsmitte, die so genannte Maar. 1934 wurde sie zugeschüttet.

© Land NRW (2019)
Datenlizenz Deutschland – Tim-Online - Version 2.0 (www.govdata.de/dl-de/by-2-0) | Matzerath TIM-online 2016
Matzerath

Geschichte

Ortsname

Das Wort -rath im Ortsnamen zeigt an, dass es sich um einen Rodungsnamen handelt. Siedlungen dieser Epoche sind im Erkelenzer Raum zwischen dem 9. und 11. Jahrhundert entstanden. Das Bestimmungswort könnte den Personennamen Macco enthalten.

1212 wurde der Ort erstmals als Machenroide erwähnt. 1453 wird er Matzenroide, 1554 Matzenraid und ab 1656 Matzenrath genannt.

Entwicklung

Matzerath gehörte im Mittelalter und in der frühen Neuzeit zum Gericht Kleingladbach. Landesherr war zunächst der Graf von Wassenberg. Nach etlichen Besitzwechseln fiel 1494 die Herrschaft Wassenberg an das Herzogtum Jülich. Wassenberg war nun ein eigener Verwaltungsbezirk, ein so genanntes Amt.

1794, als Frankreich das Rheinland besetzte, wurde Matzerath Mairie (Bürgermeisterei).

Unter der preußischen Regierung wurde Matzerath 1815/1816 Spezialgemeinde in der Bürgermeisterei Kleingladbach im Landkreis Erkelenz. Bis 1817 lag der Verwaltungssitz in Matzerath. Im weiteren Verlauf des 19. Jahrhunderts bildeten die beiden Gemeinden Matzerath und Kleingladbach die Bürgermeisterei Kleingladbach.

1935 verlor Matzerath den Status der Gemeinde und kam zur neuen Gemeinde Golkrath. Damals umfasste Matzerath 238,22 ha. Golkrath wiederum gehörte zum neuen Amt Erkelenz-Land.

Amerikanische Soldaten des 334. Regiments der 84. Infanterie-Division der 9. US Armee nahmen am 26. Februar 1945 das Dorf während der Operation Grenade nach Überquerung der Rur ein.

Am 1. Januar 1972 kam Matzerath zusammen mit Golkrath schließlich zur Stadt Erkelenz.

Bevölkerung

Im Jahre 2020 lebten in Matzerath 398 Menschen. Etwa 51 % waren männlichen Geschlechts.

Religion

Die Bevölkerung ist mehrheitlich römisch-katholisch.

Kirchlich gehörte Matzerath bis 1558 zur Pfarre Schwanenberg. Da dieser Ort in der Reformationszeit evangelisch wurde, kam Matzerath zur Pfarre Erkelenz.

1694 stiftete der Vikar Peter Gehlen den Bau einer dem Hl. Josef geweihten Kapelle.

Enge wirtschaftliche Beziehungen bestanden zum nahegelegenen Kreuzherrenkloster Hohenbusch, das 1802 252 Morgen Ackerland im Gebiet von Matzerath besaß, des Weiteren erhielt es auch den Zehnten von 480 Morgen.

Kapelle St. Joseph

1694 bauten die Bewohner eine Kapelle. Die Kapelle St. Joseph ist ein Achteckbau von ca. 7 m Durchmesser mit einem geschweiften Schieferdach aus dem Jahr 1696. In der Kapelle befindet sich ein barocker Altar. Am 25. September 1696 weihte der Bischof Reginald Cools von Roermond (1677-1700) den Altar und der Kaplan Peter Gehlen aus Erkelenz vermachte Land und Kapitalien für die Josefskapelle, die auch in der Folgezeit mit Stiftungen bedacht wurde. 1881 und 1978 wurde die Kapelle repariert

Sehenswürdigkeiten

Kapelle St. Joseph

Ehrenmal

© RRP | Rudolf Recker-Proprenter
Ehrenmal
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  1. Dieser Text basiert auf dem Artikel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY 3.0 Unported. In Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar, kleine Änderungen wurden vorgenommen. ( Artikel Matzerath )
  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.), Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublick Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderung bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982 . 1983, S. 307
  2. unbekannter Autor, https://christkoenig-erkelenz.de/gemeinden-einrichtungen/gemeinden/. Kapelle St. Joseph, Matzerath
  3. Wikipedia, https://de.m.wikipedia.org. https://de.m.wikipedia.org, /wiki/Matzerath (Stand August 2020)
  4. Dorfgemeinschaft Matzerath, Internetseite. https://www.dorfgemeinschaft-matzerath.de, /ueber uns/

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