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Kleinbouslar

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Lage

Kleinbouslar ist ein ländlicher Ortsteil der Stadt Erkelenz in Nordrhein-Westfalen, Deutschland, und bildet mit den benachbarten Ortschaften Lövenich und Katzem einen Stadtbezirk.

© Land NRW (2019)
Datenlizenz Deutschland – Tim-Online - Version 2.0 (www.govdata.de/dl-de/by-2-0) | Kleinbouslar TIM-online 2016
Kleinbouslar

Geschichte

Ortsname

Ursprünglich nannten sich zwei nicht weit voneinander gelegene Dörfer Boslar. Zur Unterscheidung wurde dem nördlich am Buchholzbusch gelegenen Dorf das Adjektiv Klein- vorangestellt. Das andere Boslar liegt einige Kilometer südlich im Gebiet der Stadt Linnich.

Die Bedeutung des Wortes –lar im Ortsnamen ist nicht eindeutig zu klären. Es könnte Weideplatz, Grasplatz, das Wort Bos wiederum Busch bedeuten. Demzufolge wäre Boslar also ein Weideplatz am Busch.

© https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=69015620&uselang=de (keine Änderung vorgenommen ) | Jupitersäule
Jupitersäule. Zeugnis einer römischen Besiedlung der Umgebung ist eine Jupitersäule, die 1906 auf einem Acker gefunden wurde. Nachbildungen hiervon stehen heute an der katholischen Pfarrkirche in Lövenich, im Ziegelweiherpark in Erkelenz und im Rheinauenpark in Bonn. Das Original steht im Rheinischen Landesmuseum Bonn.

Ursprung

Der Ort wurde erstmals am 4. Juni 898 in einer Urkunde erwähnt, als König Zwentibold eine Besitzung Bouslar (Buhslar) dem Stift Essen schenkte. Das Gut ist der Urprung der Siedlung.

Entwicklung

Im 15. Jahrhundert erscheint es als Rittergut. Die Vögte von Lövenich residierten hier.1 1726 erwarb Hofrath Anton Michael von Heister Haus Bouslar von der Stiftsdame Maria Helene von Stael. Das Gut blieb bis zum Ende des 19. Jahrhunderts im Besitz der Familie von Heister.

Vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert gehörte Kleinbouslar zum Nachbarort Lövenich.

Von 1864 bis 1981 sank die Einwohnerzahl von 217 auf 175.

Am 25. Februar 1945 wurde das Dorf von amerikanischen Soldaten der 102. Infanteriedivision der  9. US-Armee im Zuge der Operation Grenade eingenommen.

Bevölkerung

Im Jahre 2020 lebten in Kleinbouslar 134 Menschen. Etwa 48 % waren männlichen Geschlechts.

Religion

Theodor Ropohl baute 1860 auf seinem Grundstück eine kleine Kapelle und stiftete sie als Maria-Hilf-Kapelle am 12. Februar 1861 seinem Heimatdorf. Im Jahre 1898 wurde die Kapelle durch den Priester Professor Dr. Johann Schüller, einem Sohn einer ortsansässigen Bauernfamilie, erweitert. Nun wurde sie der Heiligen Barbara geweiht.

Sehenswürdigkeiten

Haus Bouslar

Barbara-Kapelle

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  1. siehe Leo Gillessen: Die Ortschaften des Kreises Heinsberg, a. a. O., Seite 72
  2. Dieser Text basiert auf dem Artikel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY 3.0 Unported. In Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. Es wurden Änderungen vorgenommen. ( Artikel Kleinbouslar )
  1. Wikipedia, https://de.m.wikipedia.org. https://de.m.wikipedia.org, /wiki/Kleinbouslar(Stand August 2020)
  2. Heimatverein der Erkelenzer Lande e. V. (Hrsg.), Schriftenreihe des Heimatvereins der Erkelenzer Lande e.V.. Band 10. Josef Kahlau: Geschichte aus Lövenich, Katzem und Kleinbouslar betrachtet. Erkelenz, 1990
  3. Dorfgemeinschaft (Hrsg.), Festschrift zum 125jährigen Jubiläum der Kleinbouslarer Barbarakapelle 1861-1986. 1986
  4. Anneliese Louis, Geschichte und Geschichten aus Kleinbouslar. 1999
  5. Leo Gillessen, Die Ortschaften des Kreises Heinsberg - Ihre Namen, Topographie und Geschichte. Schriftenreihe des Kreises Heinsberg, Band 7, Geilenkirchen, ISBN: 3-925620-13-3, 1993, Seite 72

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