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Die Umsiedlungsorte entstehen

sonstiger Name: Dieser Beitrag wird fortlaufend erweitert
Stichworte: Umsiedlung
Keyenberg (neu)
2015 bis 29.07.2019

Beginn

© Stadt Erkelenz Bebauungsplan | Stadt Erkelenz | Bebauungsplan Neubaugebiet
Bis 2015 wurde in mehreren Workshops und Bürgerversammlungen entschieden, wohin die neuen Orte kommen sollten und wie die Struktur der neuen Ortschaften sein würde. Die Bevölkerung entschied sich für ein Gebiet zwischen Erkelenz und Rath-Anhoven. 2015 begann dann die Erschließung des Bebauungsgebietes. 2016 wurden die Straßen errichtet. Im Dezember 2016 erhielten die Ortschaften Umsiedlungsstatus. Nun konnte gebaut werden.

Entwicklung 2017

Im Juni 2017 war bereits ein Rohbau fertiggestellt. Doch die Bebauung erfolgte dann Schlag auf Schlag. Im Herbst 2017 standen bereits 17 Kräne im Neubaugebiet. Zwei Punkte fielen den Bauherren unangenehm auf:

  • Die Straßen waren teilweise so hoch gelegt worden, dass einige Grundstücke erheblich mit Erdmaterial aufgefüllt werden mussten.
  • Google hatte das Gebiet noch nicht erfasst, so dass Anlieferer das Material nach Keyenberg (alt) brachten. Sie wunderten sich, dass in den Straßen kein Neubau zu sehen war.

Mitte 2017

Mittlerweile stehen Straßenschilder, so dass man sich orientieren kann.

Winter 2017 / 2018

Noch ist niemand eingezogen, aber der erste Schnee bedeckt schon das neue Gebiet.

Frühjahr 2018

Die ersten Familien beziehen ihre neuen Häuser. Die Bautätigkeit setzt sich verstärkt fort.

Oktober 2018

Laut Aussage einer Anwohnerin sind bereits 19 Häuser in Keyenberg (neu) bewohnt. Die Anzahl der Baukräne ist nicht weniger geworden, ein Zeichen für weitere rege Bautätigkeit.

Spatenstich zum Wohngebäude „Seniorengerechtes Wohnen“

Am 11.10.2018 erfolgte durch Pfarrer Rombach und Vertreter der katholischen Pfarrgemeinde Christ König der Spatenstich zum Wohnkomplex „Seniorengerechtes Wohnen“. Es bietet 10 barrierefreie Wohnungen mit 2 oder 3 Zimmern, vornehmlich für ältere Mitbürger aus den umzusiedelnden Orten, die kein neues Haus mehr bauen möchten. Es wird ein Haus mit Tiefgarage und einer Energieversorgung aus ausschließlich regenerativen Energiequellen.

Mai 2019

Der neue Ort wächst rasant schnell. Die Straßen füllen sich mit Häusern. Nach Auskunft von RWE-Power haben über 70 % in Keyenberg bereits ihr Anwesen verkauft. Im Durchschnitt sind es bei allen Umsiedlungsortschaften über 50 %. Auch wenn nicht alle Menschen in die neuen Orte ziehen, ist der Zuwachs von Oktober 2018 bis Mai 2019 enorm. Auch die neue Friedhofsanlage im Norden des Ortes ist bereits in den Grundzügen angelegt.

Juli 2019

RWE-Power stellt ein Festzelt in der Nähe des Keyenberger Marktes auf. Es soll Vereinen, evtl. auch Privatpersonen, als Veranstaltungsraum dienen, solange keine Festhalle zur Verfügung steht.

Die WEST Verkehr richtet bereits im Juli 3 Haltestellen ein, die aber mit Beginn des neuen Schuljahres im August erst angefahren werden. Eine Haltestelle steht am Keyenberger, eine am Kuckumer Markt und die dritte am neuen Friedhof. Die Linie 412 wird ab dem 28. August montags bis freitags mit insgesamt 15 Fahrten durch Keyenberg (neu) und Kuckum (neu) im Zeitraum von 6 bis 19 Uhr fahren. In den Schulferien wird es zwischen Erkelenz und Wegberg 13 Fahrten zwischen 7 und 19 Uhr geben.

September 2019

Maßnahmen zur Entstehung einer Dorfgemeinschaft werden eingeleitet. Dazu hat der Ausschuss für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaftsförderung und Betriebe der Stadt Erkelenz im September wichtige Entscheidungen getroffen.

Sportanlagen

© Stadt Erkelenz | Sportanlagen

 

Ab 2020 sollen für die Vereine SV Niersquelle Kuckum und TuS Keyenberg zwei Spielfelder und ein modernes Gebäude entstehen. Die Anlage wird südlich des Helmut-Clever-Wegs errichtet und kostet voraussichtlich 2,9 Millionen Euro für die Spielfelder und  1,45 Millionen Euro für die Gebäude. Die Spielflächen bestehen aus 2 Fußballfeldern, einem Rasen- und einem Kunstrasenplatz. Die Gebäude enthalten 4 Umkleidungsräume mit 2 Duschräumen und Schiedsrichterräume. Zudem sollen die Vereine Vereins- und ein Vereinsheim erhalten.

Feuerwehrhaus

Im Frühjahr 2020 soll mit dem Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses begonnen werden. Es soll an die Sportanlagen angrenzen und Synergieeffekte ihrer Gebäude nutzen. Das Gebäude soll zunächst Platz für 3 Löschfahrzeuge, Umkleideräume, Nebenräume, Schulungsräume und Werkstätten bieten. Die Kosten werden auf ca. 1,25 Millionen Eura veranschlagt. Später soll die Anlage als Zentralbau für die umliegenden Ortschaften dienen.

Mehrzweckhalle

© Stadt Erkelenz | Mehrzweckhalle
2020 soll auch mit dem Bau der Mehrzweckhalle für die 4 Ortschaften begonnen werden. Die Raumplanung sieht Möglichkeiten für Aufenthalte, Versammlungen, Veranstaltungen und bestimmte Sportnutzungen vor. Mehrere Veranstaltungen können auch zeitgleich abgehalten werden. Die Fertigstellung 2021 würde das Zeltprovisorium rechtzeitig überflüssig machen.

 

 

Kirchliche Bauten

Der Kirchenvorstand von Christkönig Erkelenz und der Kapellenvorstand einigten sich im September 2019 mit RWE-Power über den Verkauf der kirchlichen Bauten und Liegenschaften der Umsiedlungsorte. Pastor Rombach  kündigte den Baubeginn der neuen Kapelle für Sommer 2020 an.

Oktober 2019

erster Gottesdienst

Der Kirchenvorstand der Pfarrgemeinde Christkönig hatte auf Anregung des Kapellenvorstandes der Umsiedlungsorte beschlossen, im Veranstaltungszelt der neuen Gemeinden alle 2 Monate einen Gottesdienst abzuhalten, weil immer mehr Mitbürger bereits in den neuen Ort umgezogen sind. Am 20.10.2019 war Gottesdienstpremiere. Pfarrer Rombach hielt im gut beheizten und gefüllten Festzelt die 1. Heilige Messe unter dem Motto „Vertrauen und Heimat“ Symbolisch für dieses Motto hatte er die Figur von Dorothea Steigerwald „Bleib sein Kind“ und einen neuen Singspruch „Bei Gott bin ich geborgen“ mitgebracht.

November 2019

Einsegnung des neuen Friedhofes

Am 08. November 2019 wurde unter großer Anteilnahme der Bevölkerung von Pastor Rombach (katholische Kirche) und Pastor Jendgens (evangelische Kirche) der Friedhof im Neubaugebiet eingeweiht. Das Hochkreuz des Friedhofs in Kuckum (alt) bildet jetzt das Zentrum des neuen Friedhofs, von wo aus sternförmig die Wege abgehen. Es wurde von der Firma Wolff aus Jüchen saniert.

Ab Montag, dem 11. November beginnt bereits die Umsiedlung von Gräbern aus dem alten Keyenberger und Kuckumer Friedhof. Ab Januar 2020 können auf dem neuen Friedhof die ersten Bestattungen vorgenommen werden.

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  1. Text von Wolfgang Lothmann für den Heimatverein der Erkelenzer Lande e. V.
  1. unbekannter Autor, www.erkelenz.de. www.erkelenz.de, /planen-bauen-wohnen-umwelt/umsiedlungen-tagebau-garzweiler-ii/keyenberg-kuckum-unter-oberwestrich-und-beverath/

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