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Wegekreuz Immerather Straße - Im Blumenforst Borschemich

Geschichte

Das Wegekreuz stand im 19. Jahrhundert zunächst als Grabstein auf dem Friedhof in Borschemich. Es wurde dann in die Anlage an der Kirche versetzt. Als die Grotten ab 1922 entstanden, passte das Kreuz nicht mehr in das Gesamtbild, so dass es mit Genehmigung der Familien, denen es ursprünglich gehörte, an die heutige Stelle an die Immerather Straße Ecke Im Blumenforst versetzt wurde. „So wurde dann das Kreuz entfernt und der Nachbarschaft zwischen Johann Lenzen und Johann Goebels, die schon Jahre lang mit dem Gedanken umgegangen, ein neues Kreuz zu errichten, übergeben, damit es fortan als Fronleichnamsaltar dienen sollte.“1

Im Zuge der Umsiedlung kam das Kreuz in den neuen Ort und steht nun an der Sankt-Martinus-Straße Ecke Im Blumenforst.

Bauart

Das Denkmal aus Sandstein weist eine Höhe von 3,50 m auf. Es stand im alten Dorf auf einem Podest mit 4 Treppenstufen. Im neuen Dorf steht es ebenerdig. Der Sockel besteht aus einem Inschriften- und Nischenblock mit großer Nische und einem Kreuzdach. Das neugotische Kreuz enthält Kreuzbalken, die mit einem Dreipass enden. Der Korpus des Gekreuzigten hebt sich in schwarzer Farbe vom Kreuz ab.

Inschrift

Mein Jesus
Barmherzigkeit!
———————-
Rette
deine Seele

2
  1. Paul Blaesen: Zeichen am Wege a. a. O., Seite 155
  2. Text von Wolfgang Lothmann 2020 für den Heimatverein der Erkelenzer Lande e. V.
  1. Heimatverein der Erkelenzer Lande e. V. (Hrsg.), Schriftenreihe des Heimatvereins der Erkelenzer Lande e.V.. Band 17: Paul Blaesen: Zeichen am Wege. Dokumentation christlicher Kleindenkmäler in der Stadt Erkelenz, Erkelenz, 1998, Seite 155

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