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Wegekreuz Beeck, Borschemich

Aufbau

Das neugotische Kreuz mit Korpus steht auf einem Sockel „mit einem Abschlussprofil und einem Inschriftblock, mit aufgesetzter Abschlußhaube, integrierter Konsole und aufgesetztem Kreuzfuß“1. Es weist florale Ornamente auch an den Seiten auf. Die Kreuzbalken sind abgerundet und enthalten acht spitze Nasen.

Das Wegekreuz stand im alten Borschemich auf 4 Stufen und war von einem schmiedeeisernen Gitter umgeben. Im neuen Ort fällt die Umfriedung weg, aus den vier Stufen wurden zwei.

Das Wegekreuz ist cremeweiß angestrichen.

Inschrift

Der Sockel enthält folgende Inschrift, die auch auf das Entstehungsjahr hinweist:

O crux ave
Spes unica
Sei gegrüßt, (heiliges) Kreuz,
(unsere) einzige Hoffnung
Errichtet von den Eheleuten
Wilh. Theodor u. Josepha Loerkens
Zu Borschemich
Anno 1880

Geschichte

Das Wegekreuz wurde 1880 in Borschemich (alt) an der Ecke Sankt-Martinus-Straße – Marienstiftsstraße errichtet. Es stand auf dem Hofgelände der Brüder Peter und Theodor Lörkens, das 1913 in das Eigentum der Familie Beeck überging. Daher stammt auch der Name des Kreuzes. 1983 wurde es unter Denkmalschutz gestellt.

Im Rahmen der Umsiedlung stiftete Familie Beeck das Wegekreuz der Dorfgemeinschaft Borschemich. Es wurde 2013 abgebaut, zunächst eingelagert, um dann 2014 während des Schützenfestes auf der Straße In Borschemich neu aufgestellt.

  1. Helmut Goebels, a. a. O., Seite 211
  1. Heinrich Goebels, 1100 Jahre Borschemich. Arbeitskreis der Borschemicher Vereinsvorstände in Verbindung mit der Pfarrgemeinde St. Martinus, 1997, Seite 211
  2. unbekannter Autor, Rheinische Post Online. https://rp-online.de/, vom 17. Juni 2014
  3. Limburg, Käthe und Bernd, Limburg: Denkmale. http://www.limburg-bernd.de, /DenkErk/Nr.%2061.htm

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