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Kuckumer Mühle

Lage

Die Kuckumer Mühle lag an der Wegekreuzung Kuckum-Venrath und Lützerath-Venrath.

Geschichte

Wann die Mühle genau entstand, ist nicht überliefert. Karl L. Mackes vermutet ihre Entstehung in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts1, denn sie ist bereits  in der Preußischen Uraufnahme von 1843 – 1850 verzeichnet und man weiß, dass 1840 der Müller Alexander Königs die Mühle gepachtet hatte.

1866 ließ Heinrich Greven in Köln-Melaten eine hölzerne Bockwindmühle abbauen und in Kuckum wieder als Mühle errichten. 1877 durfte er auf dem Gelände eine Dampfkesselanlage errichten, die eine Loh- und Kornmühle betrieb. Die Bockwindmühle wurde dadurch überflüssig und wurde 1901 durch die damalige Besitzerin, die Witwe Liffers, abgerissen. Ab 1911 wurden die Dampfmaschinen durch eine elektrisch betriebene Anlage ersetzt. Die Mühle arbeitete bis 1964.

Besonderheit

Ein Mühlstein wird in der Kirche Herz-Jesu Kuckum als Altar verwendet.

2
  1. Karl L. Mackes:Erkelenzer Börde und Niersquellengebiet, a. a. O., Seite 315 f.
  2. Text von Wolfgang Lothmann
  1. Karl L. Mackes, Erkelenzer Börde und Niersquellengebiet. Mönchengladbach, ISBN: 3-87448-122-0, 1985, Seite 315 - 316

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