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Houverath

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Lage

Houverath ist ein Ortsteil der Stadt Erkelenz in Nordrhein-Westfalen. Er liegt etwa 6 km westlich der Kernstadt und grenzt an die Stadt Hückelhoven.

Westlich von der Ortschaft liegt der Weiler Houverather Heide.

© Land NRW (2019)
Datenlizenz Deutschland – Tim-Online - Version 2.0 (www.govdata.de/dl-de/by-2-0) | Houvrath TIM-online 2016
Houverath

Geschichte

Ortsname

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Houverath 1262 als (de) Hugenrode. Vermutlich bezeichnet das Beiwort zum Rode-Begriff den Namen „Hug, Hugi, Hugo“.1 Seit dem 16. Jahrhundert wird der Ortsname wie heute ausgesprochen, allerdings unterschiedlich geschrieben.

Werdegang

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte im Jahr 1262. Da sich Edelherren des Mittelalters jedoch nach ihrem Stammsitz zu nennen pflegten, kann man davon ausgehen, dass Houverath noch älter ist. In einer Urkunde von 1259, die dem vormaligen Wassenberger Stift entstammt, befindet sich der Vermerk:

1259, mense Augusto. Waleramus dux Lemburgensis übergibt dem Kleriker Heinrich, Sohn des Sibertus de Hugenrode, der auf 20 Morgen Land bei Ursbec, die Wassenbergisches Lehen sind, verzichtet, 16 andre Morgen Land bei Wassenberg. – Perg. Or. 3 S. (ab).

Daraus ergibt sich, dass der genannte Kleriker Heinrich de Hugenrode Sohn des Sibertus de Hugenrode ist und demnach Houverath weit vor 1259 bereits Stammsitz dieses Geschlechtes war.

Houverath lag im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit im Gericht Kleingladbach, das zum Amt Wassenberg des Herzogtums Jülich gehörte. Während der französischen Besatzung von 1794 bis 1814 wurde Houverath der Mairie Kleingladbach im Kanton Erkelenz zugeordnet. Ab 1815 unter preußischer Herrschaft verblieb das Dorf in der Bürgermeisterei Kleingladbach im Landkreis Erkelenz. Am 1. Oktober 1935 wurden Houverath und Houverather Heide der neu gegründeten Gemeinde Golkrath zugeschlagen. Diese Gemeinde gehörte zum Amt Erkelenz-Land.

Am 1. Januar 1972 wurde die Gemeinde Golkrath, zu der Houverath bis dahin gehörte, in die Stadt Erkelenz eingemeindet.

Bevölkerung

Im Jahre 2020 lebten in Houverath 668 Menschen. Etwa 48 % waren männlichen Geschlechts.

Religion

Die Bevölkerung ist überwiegend katholisch. Das ursprünglich zur Pfarre Kleingladbach gehörige Houverath wurde 1913 Pfarr-Rektorat, im selben Jahr erfolgte die Anlage des Friedhofs. Die Kirche St. Laurentius wurde 1887 eingeweiht.

Persönlichkeiten

Arnold Poll (1925–2016) wirkte von 1966 bis 2016 in Houverath als Pfarrer. Er baute das Kindermissionswerk und die Sternsingeraktion auf. Der Prälat war Ehrenbürger der Stadt Erkelenz.

Sehenswürdigkeiten

Pfarrkirche St. Laurentius

© RRP | R. Recker-Proprenter
Pfarrkirche St. Laurentius

Marienkapelle von 1922

© RRP | R. Recker-Proprenter
Marienkapelle von 1922
2
  1. siehe Leo Gillessen: Die Ortschaften des Kreises Heinsberg, a. a. O., Seite 67
  2. Dieser Text basiert auf dem Artikel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY 3.0 Unported. In Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar, es wurden Änderungen vorgenommen. ( Artikel Houverath(Erkelenz) )
  1. unbekannter Autor, http://www.archive.org/stream/bersichtberdeni00tillgoog/bersichtberdeni00tillgoog_djvu.txt.
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.), Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublick Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderung bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982 . 1983, S. 307
  3. Theodor Joseph, Urkundenbuch für die Geschichte des Niederrheins. 1846
  4. Wikipedia, https://de.m.wikipedia.org. https://de.m.wikipedia.org, /wiki/Houverath (Erkelenz) (Stand August 2020)
  5. Leo Gillessen, Die Ortschaften des Kreises Heinsberg - Ihre Namen, Topographie und Geschichte. Schriftenreihe des Kreises Heinsberg, Band 7, Geilenkirchen, ISBN: 3-925620-13-3, 1993, Seite 67

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