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Die Inneneinrichtung von Sankt Pauli Bekehrung Lövenich

Vorbemerkung

Die katholische Kirche Sankt Pauli Bekehrung ist eine der wenigen Kirchen im Erkelenzer Stadtgebiet, die eine Krypta besitzt. In dieser Krypta liegt die Grabplatte des berühmten Pilgers Arnold von Harff. Der Kirchenraum selbst besteht aus einem dreischiffigen Bau im neugotischen Stil, der aber viele Gegenstände und Figuren aus dem 18. Jahrhundert enthält. Das Hauptschiff besitzt 6 Joche, der Chor ist dreiseitig geschlossen. Die Seitenaltäre stehen ebenfalls in kleinen Chören. Die Beschreibungen der Einrichtungsgegenstände folgen der Bestandsaufnahme von Erich Coester aus dem Jahre 2000.

Altäre

Hochaltar

Der Hochaltar besteht aus einer „Neubildung von originalen historischen Teilen“.1 Er wurde um 1985 errichtet. Er besteht aus einer marmorierten Kunststein-Mensa und -Predella. Die Altarplatte und die Gesimse sind aus schwarzem Marmor. Das Hochaltarblatt stammt aus dem Barock und enthält einen Rokokorahmen. Das Tabernakelgehäuse entstammt dem neugotischen früheren Hochaltar. Es besteht aus vergoldetem oder messingplattiertem Metall mit Verkündigungsdarstellungen auf den Türen. Der Goldschmiedestempel weist den Herstellungszeitraum von 1900 bis 1910 aus. Das Ölgemälde zeigt die Bekehrung Pauli und stammt aus dem 18. Jahrhundert.

Seitenaltar im Südschiff

Im südlichen Seitenschiff steht ein in den 1960er Jahren wieder errichteter Seitenaltar. Im Jahre 1656 wurde dieser Altar als Nikolausaltar erwähnt, dann zum Nikolaus- und Katharinaaltar umbenannt. 1871 versetzte ihn die Gemeinde in die Krypta, aus der er in den 1960er Jahren, wie gesagt, wieder in die Kirche geholt wurde. Er erhielt die Statue des Heiligen Paulus, die ursprünglich nicht zum Altar gehörte. Der Altar enthält einen modernen Steinsockel mit barockem Altaraufsatz aus schwarzem Marmor. Der geschweifte Segmentbogen stammt aus dem 17. Jahrhundert.

Seitenaltar im Nordschiff

Auch dieser Seitenaltar, der der schmerzensreichen Jungfrau Maria gewidmet ist, wurde in den 1960er Jahren aus der Krypta wieder an seinen alten Platz geholt. Der Altar stammt aus dem Jahr 1688 oder 1689 und wurde wie der ehemalige Nikolausaltar 1871 in die Krypta verlegt. Die Muttergottesfigur wurde in den 1960er Jahren dem Altar hinzugefügt. Der Aufsatz ähnelt dem nördlichen Seitenaltar, trägt aber klarere klassische Züge. Diese Teile entstanden um 1680 bis 1690.

Volksaltar

© Wolfgang Lothmann | Volksaltar

Er entstand in den 1960er Jahren. Er besteht aus grau-gelblich poliertem Marmor. Ein quadratischer, sich trapezförmig verengender Fuß hält die Tischplatte und enthält die Heilggeist-Taube, die von Feuerzungen umgeben ist.

Andachtaltar der Immerwährenden Hilfe

© Wolfgang Lothmann | Andachtsaltar Immerwährende Hilfe

Dieser Altar steht an der Wand des Nordschiffes Die schmale neugotische Mensa aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert besteht aus Eichenholz. Die Tischplatte wird vorne von 2 Säulen gestützt. Das Gnadenbild steht in einem quadratischen Rahmen. Wahrscheinlich ist der Altar im 19. Jahrhundert entstanden. Über den Künstler ist nichts bekannt.

Neben dem Anbetungsaltar befinden sich zwei neubarocke Engel aus Holz. Sie stammen aus der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Figuren und Kreuze

Kreuzigungsgruppe

© Wolfgang Lothmann | Hochkreuzgruppe

Die Kreuzigungsgruppe hängt seit 1990 im Chorraum über dem Volksaltar. Sie besteht aus Holz. Die Inschrift des Kreuzes ist in Hebräisch, Griechisch und Lateinisch gehalten. Der Körper des Gekreuzigten ist stark überlängt, die Figur des Christus daher fast lebensgroß. Maria und Johannes haben kleinere Maße. Die Gruppe stammt aus dem 17. Jahrhundert.

Muttergottes

© Wolfgang Lothmann | Maria

Die 111 cm hohe Muttergottes des Seitenaltars stammt aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts. Ihre Rückseite ist ausgehöhlt. Die Farbgebung stammt aus neuerer Zeit. Maria trägt eine Messingkrone, die mit Rocailles, Voluten, Blättern und Blüten verziert ist.

Heiliger Josef

© Wolfgang Lothmann | Heiliger Josef

Die hölzerne Figur des Heiligen Josefs hängt an der südlichen Wand in der Nähe des Seitenaltars. Josef hält das Jesuskind im Arm. Die 83 cm hohe Figur entstand zwischen 1840 und 1860. Sie weist einen klassizistischen Stil auf. Im Jahre 1985 wurde sie von der katholischen Pfarrgemeinde erworben.

Heiliger Johannes der Täufer

© Wolfgang Lothmann | Johannes der Täufer

An der nördlichen Säule, die den Chor vom Kirchenschiff trennt, befindet sich die 117 cm hohe Figur des Johannes des Täufers. Sie stammt aus der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts und erhielt 1834 die jetzige Farbfassung, die aber im 19. Jahrhundert erneuert wurde.

Heiliger Paulus

© Wolfgang Lothmann | Heiliger Paulus

An der Nordwand hängt die hölzerne Figur des Heiligen Paulus mit Buch und Schwert. Sie stammt wahrscheinlich von Franz Reiners aus Burtscheid, der um 1875 neun Figuren für den Hochaltar schnitzte. Sie ist 128 cm hoch, das Holz wurde nicht bemalt.

© Wolfgang Lothmann | Paulusfigur auf Seitenaltar

Auf dem Seitenaltar der Nordseite steht eine weitere 117 cm hohe Paulusfigur aus Holz. Sie zeigt den Heiligen als alten Mann, leicht gebeugt mit geneigtem Kopf. Er scheint sich auf sein Schwert zu stützen. Wahrscheinlich entstand die Figur im 17. oder 18. Jahrhundert.

Heiliger Mathias

© Wolfgang Lothmann | Heiliger Mathias

Diese 85 cm hohe Holzfigur hängt an der Nordwand am Ende der Seitenaltarnische. Es handelt sich um eine vollplastische Barockfigur aus dem 18. Jahrhundert. Vermutlich erhielt sie in der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts ihre Farbgebung.

Heiliger Sebastian

© Wolfgang Lothmann | Heiliger Sebastian

Der Heilige Sebastian hängt an der südlichen Säule, die den Chor vom Hauptschiff trennt. E. Coester vermutet, dass es sich bei der 95,5 cm hohen Figur um eine ländliche Arbeit mit „ursprünglicher Unmittelbarkeit im Ausdruck“2 handelt, die Anfang des 18. Jahrhunderts entstand.

Heiliger Antonius von Padua

© Wolfgang Lothmann | Antonius von Padua

Die 160 cm hohe Figur hängt an der Nordwand. Genauso wie die Figur des Heiligen Paulus ist sie innen ausgehöhlt. Antonius hält den Jesusknaben im linken Arm. In seiner rechten hielt er wahrscheinlich ein Kreuz, das aber nicht mehr vorhanden ist. Von der Form hier entstand die Figur zwischen 1880 und 1890.

Anbetendes Engelpaar

Neben dem Hochaltar befindet sich ein anbetendes Engelpaar, das etwa zwischen 1895 und 1900 entstand. Die Engel wurden nach barocken Vorbildern gestaltet.

Auch neben dem Anbetungsaltar befinden sich zwei neubarocke Engel aus Holz. Sie stammen aus der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts.

© Wolfgang Lothmann | Andachtsaltar Immerwährende Hilfe

Grabplatte Arnold von Harffs

© Wolfgang Lothmann | Grabplatte Harff in Krypta

In der Krypta befindet sich die Grabplatte des Pilgers Arnold von Harff. Das Hochrelief aus grauem Sandstein zeigt eine Liegefigur. Um seinem Kopf befindet sich ein Spruchband mit einer Inschrift. Eine genaue Beschreibung liefert eine Erklärung neben der Grabplatte, die der Heimatverein der Erkelenzer Lande anbringen ließ. Der Text stammt von Prof. Helmut Brall-Tuchel.

Tumba des Ritters Arnold von Harff

Dieses bedeutende Pilgergrabmal geht auf den letzten Willen des Ritters Arnold von Harff (1471-1505) zurück oder wurde ihm zu Ehren von seiner Familie veranlasst. Die Erinnerung an die große Pilgerfahrt des in Niershoven begüterten Adligen sollte für die Nachwelt bewahrt werden. Die Sandsteinplatte bedeckte ursprünglich das heute verschollene Grab des niederrheinischen Pilgers. Seine halbplastisch modellierte Gestalt zeigt ihn in ritterlicher Rüstung. Zu den Füßen liegt ein Hund (oder Löwe?) als Symbol der Treue. Den Kopf umgibt ein Spruchband: IN DEM JAE­ RE MCCCCC(V) STARF DER STRENGE HER ARNOLT VON HARVE, RITTER. Auf dem äußeren Rand bezeugen 32 Wappenschilde mit (nur zum Teil erhaltenen) Beischriften Herkunft und Verwandtschaft des Ver­storbenen. Rechts und links des Kopfes geben zwei Felder Hinweise auf acht von ihm erwähnte Stationen seiner langen Pilgerreise (1496-1498)
2016 · Heimatverein der Erkelenzer Lande e.V.

Kruzifix in der Krypta

© Wolfgang Lothmann | Altar in Krypta

Über dem Altar der Krypta hängt ein ehemaliges Wandkruzifix aus Buntmetallguss. An den 4 Enden befinden sich je drei Blumenmotive. Das neugotische Kreuz stammt vom Ende des 19. Jahrhunderts.

Kanzel

Um 1870 entstand die neugotische Kanzel aus Eichenholz, von der nur noch der Korb erhalten ist. Die Vorderseite ist sechseckig, wobei die Ecken durch Säulen gehalten werden, die Rückseite ist rund. Darauf wird in einem Relief ein Teil der Bergpredigt dargestellt. Männer und Frauen hören Jesus zu bzw. befinden sich auf dem Weg zu ihm. Der Stil weist auf die Klassik mit spätnazarenischen Zügen.

Beichtstühle

Die Kirche enthält zwei Beichtstühle, die sich an den Längswänden etwa in der Mitte des Gotteshauses gegenüberstehen. Sie wurden um 1870 im neugotischen Stil erbaut. Die Strukturelemente sind identisch, lediglich die Reliefs der Tympana über der Priesterzelle zeigen unterschiedliche Darstellungen: zum einen die Heimkehr des verlorenen Sohnes, zum anderen die Befreiung des verirrten Schafes durch den guten Hirten. Die Bekrönung der Beichtstuhlgehäuse wurde 1960 entfernt.

Gestühl

Chorgestühl

Im Chor und vor den Seitenaltären stehen sich jeweils Chorgestühle gegenüber, die ursprünglich zusammengehörten. Beide Chorgestühlpaare bestehen aus jeweils 4 Sitzen mit einem durchgehenden Pult. Das weist darauf hin, dass beide Gestühle, die ursprünglich nebeneinander standen, durch einen Zugang geteilt waren.
Das neugotische Chorgestühl im Chorraum besteht aus Eichenholz. Die Pultbänke enthalten spitzbogige Maßwerkblendfenster, an den Vorderseiten finden sich ebenfalls Maßwerkblendfenster. Die Pultbankwangen haben krabbenartige Bekrönungen. Dieses Chorgestühl entstand in den 1870er Jahren.

Das Chorgestühl im Bereich der Seitenaltäre besteht aus unterschiedlichen Holzarten. Es weist frühklassizistische Züge auf. Die Schnitzereien auf den Vorderseiten weisen auf das ausgehende Rokoko hin. Sie dürften in den 1780er Jahren entstanden sein, befinden sich aber erst seit 1806 in Lövenich.

Kirchenbänke

© Wolfgang Lothmann | Kirchenbank

Im Kirchenraum steht die vollständig erhaltene Bestuhlung aus der neugotischen Entstehungszeit der Kirche. Sie wurde von dem Schreiner Franz Klein im Zeitraum von 1869 bis 1885 erstellt. Im Mittelschiff stehen 28 Bänke. Die Wangen werden durch Rechteckfelder, ein Viertelkreisfeld und Maßwerkformen gegliedert.

Taufstein

Der Taufstein aus dem Jahre 1790 steht in der Turmhalle auf einem zweistufigen runden Marmorpodest. Die Höhe beträgt 123 cm, das achtseitige Becken hat einen Durchmesser von 72 cm. Ein messingplattierter Deckel verschließt das Becken. Der Schaft ist achteckig und enthält vier Zöpfe und Rechteckfüllungen aus weißem Marmor.

Weihwasserbecken

© Wolfgang Lothmann | Weihwasserbecken

In der Nähe der Eingänge rechts und links befinden sich 108 cm hohe Weihwasserbecken aus schwarzgrauem Granit. Sie entstanden um 1870. Sie sind ähnlich wie die maasländischen Taufsteine gestaltet.

Gemälde

Christus und die reuigen Sünder

© Wolfgang Lothmann | Ölgemälde

Im hinteren Teil der Nordwand hängt das Ölgemälde „Christus und die reuigen Sünder„. Es stammt aus der 1. Hälfte des 17. Jahrhunderts. Der auferstandene Jesus mit dem Kreuz streckt seine Hand fünf Gestalten in reuiger Haltung entgegen.

Kreuzwegstationen

An den Seitenwänden und der Rückwand verteilt hängen 14 Kreuzwegstationen. Alle haben die Maße 96 x 62 cm und sind in einem Holzrahmen mit einem Spitzbogen eingefasst. Der unbekannte Künstler hat sie frei nach einer französischen oder deutschen Vorlage in Öl auf unbekanntem Blech gemalt. Wahrscheinlich entstanden sie in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts und waren in einer wallonischen Kirche untergebracht. Die Pfarrgemeinde in Lövenich erwarb sie in der 2. Hälfte der 1980er Jahre.

Bilder der Krypta

In der Krypta hängen 4 Altarblätter von Alfred Gottwald aus Bonn, die er in den Jahren 1935 bis 1936 in Öl auf Leinwand gemalt hat. Gegenüber dem Altar hängt zudem noch ein Landschaftsgemälde in Öl.

Orgel

In Sankt Pauli Bekehrung steht die größte historische Schleifladenorgel des Erkelenzer Landes.3 Die Orgel wurde von der Aachener Orgelbaufirma Christian Wendt im Jahre 1876 erstellt. Das Gehäuse stammt vom Kunstschreiner H. J. Hermanns aus Randerath, wie einer Inschrift über dem Spielschrank zu entnehmen ist. Zur Person und dem Wirken des Orgelbauers ist leider bis heute kaum etwas bekannt. Die Orgel besitzt 2 Manuale und ein Pedal mit 28 Registern. 1995 fand eine umfassende Restaurierung durch die Fa. Orgelbau Weimbs aus Hellenthal statt. Um die Arbeiten ungestört durchführen zu können, baute die Firma für diese Zeit eine Ersatzorgel an der Rückwand des Chores auf.4

Sie können sich einen guten Eindruck vom Klang der Orgel verschaffen, wenn Sie sich Stefan Emanuel Knauers Vortrag auf youtube anschauen und anhören. Er spielt: Samuel de Lange: Sonate über den Choral „Sollt ich meinem Gott nicht singen!“ Das Video liefert auch einen guten Eindruck vom Innenraum der Kirche.

Glocken

Um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert hingen im alten Turm noch 4 Glocken, davon 2 Schellen, die nicht Bestandteil des Geläutes waren. Sie stammten aus dem 14. Jahrhundert (Gießerei unbekannt) und aus den Jahren 1596 (Gießerei Johan von Trier), 1651 (Gießerei Cordt von Stommeln) und 1723 (Gießerei unbekannt). 1932 wurden die Schellen durch 2 weitere Glocken ersetzt. Sie wurden von der Firma Petit und Gebrüder Edelbrock in Gescher gegossen.

Im 2. Weltkrieg wurden die Glocken aus dem Jahre 1932 ausgebaut und eingeschmolzen. Die beiden alten Glocken blieben erhalten. In den 1990er Jahren wurden die 2 fehlenden Glocken durch neue ersetzt: Im Jahre 1996 kam eine Paulusglocke hinzu, 1997 eine Josefglocke. Die Paulusglocke trägt die Inschrift: „Hl. Paulus Schutzpatron führ uns all an Gottes Thron„, die Josefglocke die Aufschrift „Segne uns und unser Tun!„. Beide wurden von der Glockengießerei Hans August Mark, Brockscheid, gegossen.

Maße:
Maria: Disposition: fis‘, Durchmesser: 109 cm, Gewicht: 800 kg, 14. Jahrhundert;
– : Disposition: e‘, Durchmesser: 123 cm, Gewicht: 1200 kg, 1596;
Paulus: Disposition: a‘, Durchmesser: 91 cm, Gewicht: 473 kg,1996;
Josef: Disposition: h‘, Durchmesser: 82 cm, Gewicht: 352 kg, 1997.5

Das Geläut kann auf youtube angehört werden.

Fenster

Alle Fenster in der Kirche wurden von Wilhelm Buschulte im Zeitraum von 1956 bis 1990 entworfen und errichtet.

Chorfenster

Im Chorraum hängen 5 Fenster. Die 3 hinter dem Hochaltar haben bildliche Motive, die beiden anderen sind abstrakter Natur. Das linke Fenster hinter dem Hochaltar zeigt „das Heilswesen Gottes im Volke Israel„, das mittlere „das Heilswirken Gottes in der Menschwerdung Christi“ und das rechte „das Heilswirken Gottes im Leben der Kirche„. Alle Chorfenster stammen aus dem Jahre 1957.

Fenster an der Westwand

Die beiden Fenster an der Westwand gehören ebenfalls zu den Motivfenstern. Wilhelm Buschulte schuf sie 1990. Das südliche Bild zeigt den Engel auf der Himmelsleiter, das nördliche die klugen Jungfrauen.

Fenster der Seitenwände

Je 7 hohe Fenster schmücken die Seitenwände. Sie zeigen geometrische Figuren und durchfluten durch ihre helle Farbgebung im Gegensatz zum Chorraum den Kirchenraum mit hellem Licht. Buschulte schuf sie 1960 und 1966.

Fenster der Seitenkapellen

Die Seitenkapellen werden durch je 2 kleinere Fenster belichtet. Sie wurden 1957 und 1958 geschaffen.

Krypta

5 Fenster mit Betonglas schmücken die Krypta. Sie zeigen den Engel und die Frauen am Grab und Leidenssymbole Christi, nämlich Geißel, Dornenkrone, Schweißtuch und Kreuz, Nägel und Leiter. Wilhelm Buschulte schuf die Fenster 1960.6 7

  1. Erich Coester: Die kirchlichen Denkmäler im Bistum Aachen, a. a. O., Seite 1
  2. Erich Coester, a. a. O., Seite 11
  3. siehe Hilberath: Glocken und Orgeln des Stadtgebietes Erkelenz, a. a. O., Seite 143
  4. siehe Stefan Emanuel Knauer: Anmerkungen zur Wendt-Orgel in https://www.youtube.com/watch?v=f19keYaldIg
  5. siehe https://de.wikipedia.org/wiki/St.Pauli_Bekehrung(Lövenich) (Stand: 10/2021)
  6. Informationen zu den Fenstern siehe http://www.glasmalerei-ev.de/pages/b2953/b2953.shtml (Stand: 10.2021)
  7. Text von Wolfgang Lothmann 2021 für den Heimatverein der Erkelenzer Lande e. V.
  1. Dr. Erich Coester, Die Kirchlichen Kunstwerke im Bistum Aachen. Sankt Pauli Bekehrung Lövenich, 2000
  2. Heimatverein der Erkelenzer Lande e. V. (Hrsg.), Schriftenreihe des Heimatvereins der Erkelenzer Lande e.V.. Band 7. Hans Hilberath: Glocken und Orgeln des Stadtgebietes Erkelenz. 1985, Seite 83 - 86 und 143 - 146
  3. Dr. Dipl.-Ing. Annette Jansen-Winkeln (inh. Verantwortliche), Forschungsstelle Glasmalerei des 20. Jahrhunderts e. V.. http://www.glasmalerei-ev.net, http://www.glasmalerei-ev.de/pages/b2953/b2953.shtml (Stand: 10/2021)
  4. Wikipedia, https://de.m.wikipedia.org. https://de.m.wikipedia.org, https://de.wikipedia.org/wiki/St._Pauli_Bekehrung_(Lövenich) (Stand: 10.2021)

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