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Barock-Grabkreuze in Oberwestrich

Vorbemerkung

Seit 1990 stehen in Oberwestrich zwei Grabkreuze aus dem frühen 18. Jahrhundert. Sie stammen vom Friedhof in Bedburdyk und wurden hier aufgestellt, als der ehemalige Kradepohlhof wieder aufgebaut wurde.

Aussehen

Beide Steine haben die gleiche Grundstruktur. Sie bestehen aus Sandstein, sind etwa 120 cm hoch und 60 cm breit. Auf der einen Seite befindet sich das Kreuzrelief eines lateinischen Kreuzes mit einem INRI-Inschriftenbalken. Neben dem Kreuz sind aber auch noch Leidenswerkzeuge wie Hammer, Zange, Lanzen und Dornenkrone zu sehen. Auf der anderen Seite befinden sich die Angaben zu dem oder den Verstorbenen. Auf dem rechten Kreuz lässt sich eine Inschrift noch lesen. Sie lautet:

1720 D 23 FEBRUARY
IST DER EHRSAME
JOHANNES FUNCKELL
IM H ENTSCHLAFEN
G. T. D. S:
(Gott tröste die Seele)1

Dieser Grabstein muss vorher allerdings noch für einen anderen Toten errichtet worden sein. Die untere Inschrift weist auf einen im August 1709 verstorbenen Menschen hin.

Die Inschrift auf dem zweiten Stein lässt sich nicht mehr entziffern.2


  1. Blaesen, 1998, Seite 185 ↩︎
  2. Text von Wolfgang Lothmann 2026 für den Heimatverein der Erkelenzer Lande e. V. ↩︎

  1. Heimatverein der Erkelenzer Lande e.V. (Hrsg.), Schriftenreihe des Heimatvereins der Erkelenzer Lande e.V.. Band 17, 1998. Paul Blaesen: Zeichen am Wege - Dokumentation christlicher Kleindenkmäler der Stadt Erkelenz

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