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Kaulhausen

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Lage

Kaulhausen ist eng mit Venrath verbunden und ein ländlicher Ortsteil der Stadt Erkelenz in Nordrhein-Westfalen, Deutschland. Es liegt etwa 5 km östlich von Erkelenz und 1 km südlich von Venrath.

© Land NRW (2019)
Datenlizenz Deutschland – Tim-Online - Version 2.0 (www.govdata.de/dl-de/by-2-0) | Kaulhausen TIM-online 2016
Kaulhausen

Kaulhausen 1989

Auszug aus dem Video „Wunderbare Welt – Bedrohte Heimat“ der Stadt Erkelenz von1989 (Copyright: Stadtarchiv Erkelenz F5/43)

Geschichte

Ortsname

Im Ortsnamen ist das Wort Kule = Senke, Bodenvertiefung enthalten und bedeutet also Häuser in einer Senke. Ab 1574 setzte sich die heutige Schreibweise durch. Der Ortsname stimmt mit der geographischen Lage überein. Der Ort entstand in einer Bodensenke, durch die das Kaulhausener Fließ zur Niers hinabfließt1

Entwicklung

Erstmals wurde der Ort 1478 als Kuilhousen in einer Urkunde erwähnt. Verwaltungsmäßig gehörte der Ort immer zu Venrath. Geschichtlich gesehen entwickelte sich der Ort mit dem Anwesen des Gormannshofes, der im 19. Jahrhundert zu einem ansehnlichen Bauernhof wurde. Ab 1666 befand sich der Hof, der ursprünglich auf dem Wilderather Erbpachtland stand, in Händen einer Nebenlinie der in Venrath ansässigen Familie Gormanns.

Religion

Zunächst lag Kaulhausen in der Pfarre Wanlo, 1804 wurde das Dorf der neu gegründeten Pfarre Venrath zugeteilt. 1632 war im Ort eine Kapelle errichtet worden, sie wurde 1899 abgebrochen. 1901 wurde der Grundstein für eine neue und größere Kapelle gelegt. An ihrem Standort befanden sich vorher ein Löschwasserteich und eine Pferdetränke. Erst im Jahre 1908 konnte der Neubau fertiggestellt und dem heiligen Wendelin geweiht werden.

© RRP | R. Recker-Proprenter | Kapelle Kaulhausen
Kapelle Hl. Wendelin

Garzweiler II

Kaulhausen wird unmittelbar am Rand der Braunkohlegrube Garzweiler II liegen. Um die Lärm- und Schmutzbelastungen für die Bevölkerung zu minimieren, baute der zuständige Stromversorgungsbetrieb RWE-Power ab Mitte des 2. Jahrzehnts der 2000er Jahre einen Schutzwall von Wanlo bis Kaulhausen. Der Schutzwall berücksichtigt die gesetzlich vorgegebene Abbaugrenze von 100 m zur umliegenden Bebauung. Dies bedeutet, dass der Wall etwa 50 m vor den letzten östlichen Bauten Kaulhausens verbeigeht. Die Anwohner bezeichnen dies als Zumutung. Zudem sollte eine Grubenrandstraße in Kaulhausen enden und der Verkehr durch den Ort abgeleitet werden. Dagegen wenden sich die Bewohner von Kaulhausen und Venrath, unter anderem im Dorfforum Venrath-Kaulhausen organisiert. Sie fordern einen ähnlichen Abstand zwischen Bebauung und Grube, wie er bei Windrädern vorgesehen ist. Hier beträgt er in Nordrhein-Westfalen 1500m.

Bevölkerung

Im Jahre 2020 lebten in Kaulhausen 239 Menschen. Etwa 47 % waren männlichen Geschlechts.

  1. Karl L. Mackes: Erkelenzer Börde und Niersquellengebiet, a. a. O., Seite 141
  1. Wikipedia, https://de.m.wikipedia.org. https://de.m.wikipedia.org, /wiki/Venrath, Stand Juli 2020
  2. Karl L. Mackes, Erkelenzer Börde und Niersquellengebiet. Mönchengladbach, ISBN: 3-87448-122-0, 1985, Seite 141 bis 143
  3. Dorfgemeinschaft Venrath – Kaulhausen (Hrsg.), Achthundert Jahre Venrath 1197–1997. 1997, Venrath

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