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Kanzel

Entstehung

Die Kanzel wurde 1913 vom Bildhauer Peter Tillmanns aus Erkelenz gebaut.

Aufbau

Sie besteht aus einem sechsseitiger Korb mit Reliefszenen an den 5 Brüstungsseiten nach Art eines Schnitzschreines. Darauf ist Christus mit den Aposteln nach Riemenschneider-Art abgebildet. Es werden mit Christus und 12 Apostel auf den Brüstungsseiten dargestellt. Judas, der Verräter,

© Wolfgang Lothmann 2017 | Wolfgang Lothmann | Heilig Kreuz Keyenberg Kanzel
befindet sich zusätzlich am Fuß des Treppengeländers. Er sitzt dort im Schneidersitz und hält einen Geldbeutel mit beiden Händen fest. Mit Judas hätte Peter Tillmanns dann insgesamt 13 Apostel gestaltet. Das ist kein Rechenfehler. Die dreizehnte Person ist Paulus, der seinerzeit häufig als Apostel mit verewigt wurde.

Über dem Korb bedacht ein außerordentlich großer Schalldeckel die Kanzel. Hierauf thront der Erlöser auf einem Regenbogen. In der linken Hand hält Christus ein Kreuz.

Eine kurze steile Treppe führt vom nördlichen Seitenschiff auf die Kanzel.

Die ganze Kanzel besteht aus gebeiztem Eichenholz in neugotischem Stil, aber bereits mit Jugendstilelementen versehen.

 

Besonderheit

Die Kanzel wurde gestiftet.

 

  1. Rainer Merkens, Hans-Josef Pisters, Pfarrkirche und Gemeinde Heilig-Kreuz in Keyenberg. Schriftenreihe des Heimatvereins der Erkelenzer Lande e. V. Band 28, Neustadt an der Aisch, ISBN: 978-3-9815182-5-2, 2014, Seite 114 bis 119

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