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Die Kirchenbänke in Heilig-Kreuz Keyenberg

Keyenberg
1920-1929 bis 2018

Allgemeines

Im Jahre 2018 enthält die Kirche Heilig-Kreuz Keyenberg im Hauptschiff auf jeder Seite des Hauptganges 19 Kirchenbänke, die noch einmal durch den Quergang in Höhe der Seitenausgänge voneinander getrennt sind. In den Seitenschiffen stehen vereinzelt kleine Bänke aus dem Bestand von 1913. Eine Besonderheit ist die Kommunionbank, die nach dem 2. Vatikanum geteilt wurde und rechts und links vom Hauptaltar steht.

Entstehung

Ursprünglich besaß die Kirche 24 barocke Sitzbänke. 1913 erhielt das Mittelschiff von Peter Tillmanns aus Erkelenz erbaute Kirchenbänke.

Aufbau

Die barocken Bänke bestanden aus gebeiztem Eichenholz. Sie enthielten geschnitzte Wangen, die bei 10 Bänken an beiden Seiten angebracht waren, 14 Bänke hatten nur eine Wange. Nach dem Neubau der Kirche wurden die alten Bänke gekürzt und in die Seitenschiffe, Taufkapelle und Orgelbühne verteilt.

© Wolfgang Lothmann 2017 | Wolfgang Lothmann | Heilig Kreuz Keyenberg Bankornament
Blendmaßwerk

Die neuen Bänke erhielten Wangen mit Schnitzereien im Jugendstil. Sie enthalten eine mit gotischem Blendmaßwerk gefüllte Kassette und Rosette.

 

 

 

 

 

Besonderheit

Als die Kanzel noch zu Predigten verwandt wurde, standen vor ihr in Richtung Altar Kinderbänke mit klappbaren Sitzflächen in Richtung Kanzel. Nach der vollständigen Ausrichtung des Messgeschehens zum Altar hin wurden die Kinderbänke durch andere gebrauchte Bänke ausgetauscht.

Eine Besonderheit sind die Kommunionbänke.

Kommunionbänke

Entstehung

© Ingrid Hagel | Kommunionbank
Teil der Kommunionbank

Die Kommunionbank errichtete Peter Tillmanns aus Erkelenz zwischen 1920 und 1930 im Stil der 20er Jahre des 20. Jahrhundert.

 

 

 

Aufbau

Sie bestand ursprünglich aus zwei gleich gebauten, feststehenden Teilen und zwei Mitteltüren, die sich öffnen ließen. Die feststehenden Teile der Kommunionbank wurden bei der Renovierung 1980 als Chorbänke rechts und links des Altars gestellt. Dazu hatte die Firma Boss der Bank eine Sitzfläche angefügt.

Die ursprüngliche Kommunionbank enthielt die Inschrift: „Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt der bleibt in mir und ich in ihm.“

Verwendung

Beide Kommunionbänke dienen heute als Sitzplatz für die Messdiener und Vorbeter. Die Bank im Bereich des Josefsaltars ist die Sitzbank für die Schützenmajestäten an Schützen- und Krönungsfesten.

  1. Rainer Merkens, Hans-Josef Pisters, Pfarrkirche und Gemeinde Heilig-Kreuz in Keyenberg. Schriftenreihe des Heimatvereins der Erkelenzer Lande e. V. Band 28, Neustadt an der Aisch, ISBN: 978-3-9815182-5-2, 2014, Seite 106

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