Sie sind hier: Startseite» Keyenberg» sakrale Kunst» Sonstiges » Der Weihestein

Der Weihestein

Entstehung

© Markus Zander | Weihestein
Der Weihestein ist die ältestes Urkunde der Kirche und entstand  höchstwahrscheinlich im 11. Jahrhundert. Der lateinische Text weist auf den Erzbischof Heriman von Köln hin, der die Weihe der Kirche an einem 21. Dezember vornahm. Leider fehlt das Jahr. Wilhelm Corsten vermutet, dass mit dem Bischof nur Herimann III. gemeint sein kann, da die darin befindlichen Reliquien der heiligen Mauri erst im Jahre 1068 in Köln gefunden wurden.1

Aufbau

Der romanische, behauene Stein wurde in der neuen Kirche auf der Evangelienseite des Altarraums ins Mauerwerk eingelassen. Übersetzt sagt die Inschrift Folgendes aus: Dieses Gotteshaus ist am 21. Dezember durch den verehrungswürdigen Kölner Erzbischof Heriman zu Ehren des heiligen Kreuzes geweiht worden. Er (gemeint ist der Stein, Anm. d. Verf.) enthielt Reliquien vom Schwamm und dem Grabe des Herrn, der heiligen Gereon, Cyriakus, der Mauren, Pankratius, Fortunatus, Ullrich und Agnes.

Die Reliquien sind allerdings nicht mehr vorhanden.

Lage in der Kirche

Der Weihestein wurde 1866 beim Neubau des Chores in die Mauer der Evangelienseite eingelassen.

 

 

  1. Wilhelm Corsten: Die Weiheschrift der Pfarrkirche Keyenberg, a. a. O., Seite 133
  1. Rainer Merkens, Hans-Josef Pisters, Pfarrkirche und Gemeinde Heilig-Kreuz in Keyenberg. Schriftenreihe des Heimatvereins der Erkelenzer Lande e. V. Band 28, Neustadt an der Aisch, ISBN: 978-3-9815182-5-2, 2014, Pisters, Merkens: Pfarrkirche und Gemeinde Heilig-Kreuz in Keyenberg von 714 bis 2014, Seite 131.
  2. Landkreis Erkelenz und Heimatverein der Erkelenzer Lande , Heimatkalender der Erkelenzer Lande. Erkelenz, 1969, Seite 133 - 134. Wilhelm Corsten: Die Weiheschrift der Pfarrkirche Keyenberg

Wenn Sie uns Feedback zu diesem Artikel senden möchten, nutzen Sie bitte dieses Kontaktformular:

* Pflichtfeld

Heimatverein Das Team Sponsoren Datenschutz Impressum Kontakt