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Altar der schmerzhaften Mutter

sonstiger Name: nördlicher Seitenaltar
Keyenberg
1867 bis 1873

Entstehung

Der Altar entstand nach Entwürfen von Hugo Schneider aus Aachen von 1867 im Zeitraum von 1868 bis 1873. 1868 wurde die Mensa durch H. Odendahl aus Köln errichtet, 1868 – 1873 der Altaraufsatz durch die Gebrüder Mengelberg aus Köln, Aachen und Utrecht. Die Hauptdarstellungen und Engelgruppen entstanden in der gleichen Zeit durch Gottfried Götting aus Aachen
Altartisch: Sandstein, im Stile rheinischer Holztische des 14. Jh. errichtet. Die Altarflügel entstanden wahrscheinlich nachträglich im Stile des 15. Jahrhunderts.

Aufbau

Die Mensa zeigt zwei Schilder mit der Aufschrift „Schmerzhafte Mutter bitte für die frommen Geber“ und „auf daß sie würdig werden der Verheißung Christi“.
Über dem Tabernakel sitzt die eine vollplastische Madonna mit ihrem toten Sohn auf dem Schoß, daneben halten je drei Engel unter Maßwerk-Tabernakeln die Wacht.
Die Flügel zeigen zwei antithetisch kniende Weihrauch-Engel, die von Schmuckleisten umgeben sind.

Verwendung

In früheren Zeiten wurde in der Karwoche das Allerheiligste hier aufbewahrt. Heute bringen nach dem Evangelium einige Priester das Evangeliar zum Ambo vor dem Allerheiligsten.

 

  1. Rainer Merkens, Hans-Josef Pisters, Pfarrkirche und Gemeinde Heilig-Kreuz in Keyenberg. Schriftenreihe des Heimatvereins der Erkelenzer Lande e. V. Band 28, Neustadt an der Aisch, ISBN: 978-3-9815182-5-2, 2014, Seite 75 bis 76

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